Es war zwar hart, aber das Resultat ist großartig und kann mit nichts bisher Bekanntem verglichen werden

Dezember, 2019

Ich bin therapeutischer Krankenschwester mit einer eigenen Praxis, 57 Jahre alt mache Kabarett und bin seit 2011 zum dritten Mal in einem Burnout.

Mein Mann und ich leben glücklich zusammen. Er hat 5 Kinder und ich selber 4, eines ist nach 7 Wochen gestorben. Ich habe eine gescheiterte Ehe hinter mir, verschieden Übergriffigkeiten durch Männer, eine nicht so tolle Schulzeit, eine schöne Kindheit, in der es aber manchmal Prügel gab (“war halt damals so”). Vor dem Klinikaufenthalt in der Valere: Herzrasen Bluthochdruck, Panikattacken, schlechter Schlaf, Erschöpfung, Gereiztheit.

Im Alter von 32 Jahren hatte ich erstmalig das Gefühl in einem falschen System zu sein (meine Ehe, falsches berufliches Umfeld und andere Faktoren). Damit begann alles. Ich lernte meinen jetzigen Mann kennen und wusste: Jetzt muss ich etwas ändern. Ich hatte das starke Gefühl nicht mehr authentisch zu sein und wurde gezwungen radikal meine äußeren Umstände zu verändern (Trennung von meinem Ehemann, Umzug mit meinen Kindern weg vom Arbeits-umfeld, und dann der Schritt in die Selbstständigkeit).

Ich legte einen sehr starken Fokus auf meine Arbeit und den Aufbau meiner Praxis. In dieser Zeit erlebte ich auch meine erste Psychotherapie. Ich war sehr versiert in der alternativen Medizin, auch was meine Arbeit anbelangte. Für mein Wohlbefinden habe ich zunehmend Therapien wie Kinesiologie, Aura-Reeding, schamanische Heilkunst usw. aufgesucht. Ich war fasziniert davon, und bemerkte: Ja – was ich seit Jahren in mir fühlte, stimmt. Dabei tat es mir gut zu erkennen, woher manche meiner heutigen Reaktionen kamen und welchen Bezug sie zu mir hatten.

Was ich sehr früh gelernt hatte, war Unsicherheit mit Power zu kompensieren, schon in der Schule war das eine gute Strategie. Trauer, etwa nach dem Tod meiner kleinen Tochter, versuchte ich einzuordnen in eine Verstehbarkeit. Trauer war mir in meiner Kindheit sehr unangenehm und ich wollte sie auch als Erwachsene nicht haben.
Immer wieder schaffte ich weitere Kompensationsmechanismen, zunehmend auch durch weitere Belastungen, die ich freiwillig übernahm, ohne den daraus resultierenden Stress zunächst wahrzunehmen. Gut gelaunt und durch-gepowert managte ich den Alltag. Dadurch geriet ich immer weiter in einen Burn-Out. Ich versuchte zwar den Körper zu entspannen und hatte dabei auch zeitlich begrenzten Erfolg aber gewann auch die Erkenntnis, dass ich wieder etwas ändern muss. Es folgten zwei Klinikaufenthalte im Alter von 49 und 53. Leider konnte bei mir dadurch jeweils nur eine kurzzeitige Entspannungsphase ohne anhaltende Wirkung in den Alltag hinein erzeugt werden. Ich empfand zunehmend tiefe Traurigkeit und Fassungslosigkeit über den Verlust des Bezugs zu meinem eigenen „ICH“. Es war mir alles zu viel, ich war gereizt und hatte Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Panikattacken, Atemnot ich war erschöpft und konnte nicht schlafen.

In dieser Phase machte mich ein Bekannter auf die Valere Klinik aufmerksam und es setzte sich bei mir immer mehr die Erkenntnis durch, dass ich ohne professionelle Hilfe nicht weiterkam. Der entscheidende Satz meines Bekannten war: „lass dir helfen, alleine kommst du da nicht raus!” mir helfen lassen war zwar nicht meine Stärke, aber nach intensiver Auseinandersetzung mit der Homepage der Klinik wusste ich schnell, dass das genau das richtige für mich ist und meldete mich an. 

Schon der erste Kontakt war liebevoll und freundlich und bestätigte meine positive Entscheidung. Die vielen sehr guten Fragebögen und daraus resultierenden Mails ließen mich fühlen, hier werde ich als Mensch behandelt und nicht als Nummer, also hatte ich schon vor der Ankunft das Gefühl: „Hier bin ich richtig „. Das sehr liebevolle Vorgespräch mit dem Chefarzt ließen mich die restlichen Tage bis zur stationären Aufnahme gut “überleben”. Vorbereitet durch die umfänglichen Vorabinformationen fand ich mich sofort in einem wohltuend beschützenden Umfeld zurecht und empfand eine sehr wohltuende und familiäre Atmosphäre. Nun war ich sehr gespannt auf die Therapien, welche schon am ersten Abend begannen. Wir in der Gruppe fanden schnell ein gutes Miteinander und ich bemerkte den großen Unterschied zu den bisherigen Therapien: Ich bekam zunehmend einen Bezug zu meinen Gefühlen.

Durch verschiedene Therapiemethoden konnte ich z. B. meine Geburt wiedererleben: Bei meiner Geburt wäre meine Mutter beinahe gestorben. Was bedeutet das für einen Säugling, wenn er im Handtuch nebendran liegt und niemand da ist? Ich fühlte mich in diese Situation ein und war hilflos alleine, fror und hatte unbändige Angst um mich um meine Mutter. Als Kind hatte ich immer Angst, das konnte sich keiner erklären und ich wurde Angsthase genannt. Ich weinte viel, weshalb man mich dann als Heulsuse bezeichnete. Aus Angst bin ich nachts zu meiner Schwester ins Bett geschlüpft und manchmal bekam ich Prügel, wenn ich “erwischt” wurde. Meine Eltern wollten nicht, dass ich meine Schwester, das Schulkind, nachts störe. Was ich daraus bis ins Erwachsenenalter mitgenommen habe war: Angst haben ist schlecht, weinen auch und ich muss alles mit mir selber ausmachen. So habe ich mir alles schön zurecht geredet, nur um nicht hinfühlen zu müssen. In der Valere lernte ich das wieder, auch wenn ich es als unangenehm empfand. Ich habe viele solche Erlebnisse gefühlt, geheult und durfte es zulassen. Die ganze Gruppe war da und hat mich mitgetragen. Ja, ich darf so oder so empfinden, es ist gut!

Sehr sehr kompetent und liebevoll begleiteten alle Therapeuten, voran der Chefarzt Walter Hofmann, uns in allen unseren Prozessen.

Es war zwar hart, aber das Resultat ist großartig und kann mit nichts bisher Bekanntem verglichen werden.

Wer sein Leben nachhaltig verändern möchte und das in nur 13 Tagen, der darf in die Valere kommen. Ich hätte das selber nicht geglaubt, aber auch meine Familie bestätigt mir: „das hat dir aber gutgetan“ und „du bist ja nicht wieder zu erkennen“. Ich würde jederzeit wiederkommen und alle aus unserem Modul haben sich gefragt: Wie konnten wir nur solange warten, bis der Körper so heftige Symptome sendet!! Übrigens Das Herzrasen und der Druck sind weg….

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