Ein Trauma nach sexueller Gewalt definitiv überwinden 

Sie sind Betroffene/r eines sexuellen Übergriffs (oder kennen jemanden, dem das passiert ist)? Sie kennen
das Gefühl, auch danach noch “Opfer” dieser scheußlichen Tat 
zu sein? Sie sind Ihren Erinnerungen, Ihren
Schamgefühlen weitgehend 
ausgeliefert, sind schreckhaft geworden und haben Alpträume?

Dann sind Sie hier richtig:

Verlassen Sie die “Opfer-Position”, finden Sie einen neuen Weg!
Auf dieser Seite erfahren Sie in Kürze viel Wissenswertes rund um die Themen “Sexueller Missbrauch”,
“Sexuelles Trauma”, “Sexuelle Übergriffe” und “Vergewaltigung”

– und v.a. erfahren Sie, was Sie tun können, um dieses Erlebnis zu überwinden und wieder zu Ihrer
ganzen Lebensfreude zurück zu finden.

Übersicht der Themen:

– Das Besondere an einem Trauma nach sexueller Gewalt weiter lesen….
– Sexuelles Trauma und Vertrauen weiter lesen….
– Die hilfreichsten Therapien nach sexuellen Übergriffen weiter lesen…
– Irrtümer zum Thema Traumatherapie weiter lesen….
– Häufige Symptome nach einem sexuellen Trauma weiter lesen….
– Die innere Freiheit wiedererlangen weiter lesen…. 

1. Das Besondere an einem Trauma nach sexueller Gewalt, Missbrauch oder Vergewaltigung

ist eine Häufung von Faktoren, die die Bewältigung – im Vergleich z.B. mit einem Trauma durch Unfall – deutlich erschweren.

Menschen, die sexuellen Missbrauch oder eine Vergewaltigung erlebt haben,

  1. leiden zunächst unter der Gewalterfahrung selbst
  2. wagen es meist nicht, mit irgendjemandem darüber zu sprechen
  3. werden von Scham und Schuldgefühlen geplagt
  4. geraten in Unfrieden mit sich selber
  5. empfinden Ekel vor dem eigenen Körper und seinen Funktionen
  6. Haben Angst, sozial geächtet zu werden, wenn sie über den sexuellen Übergriff sprechen
  7. spüren noch nach Jahren Misstrauen gegenüber jeglicher körperlicher Nähe
  8. verbinden in der Folge oftmals auch „normale“ Sexualität mit Angst
  9. fühlen sich ihren inneren Bildern und Erinnerungen an die sexuelle Gewalt hilflos ausgeliefert
  10. schämen sich oft, eine Beratungsstelle zu kontaktieren und haben dann auch im therapeutischen
    Setting eine Sprech- und Fühlblockade

Diese besondere Häufung von Folgen erfordert auch eine besondere Hilfe nach sexueller Gewalt, am besten eine Kombination von Therapiemethoden, die rasch, effektiv, nachhaltig und v.a. unter Wahrung der Würde des/der Betroffenen Wirkung zeigt. Solche Traumatherapie-Module bietet die Valere Privatklinik regelmäßig an.

 2. Sexuelles Trauma und Vertrauen

Ein Mangel an Vertrauen bzw. der Verlust von Vertrauen nach einem sexuellen Übergriff schmerzt gleich mehrfach: Zum einen sind wir tief verletzt durch und (hoffentlich!) wütend auf den Täter. Zum anderen fällt es uns in der Folgezeit enorm schwer, uns anderen Menschen gegenüber wieder unbefangen zu öffnen. Somit fehlt die Voraussetzung, um Leichtigkeit und Verbundenheit wahrzunehmen. Dadurch entsteht das Gefühl, in sich gefangen und von der Außenwelt abgeschnitten zu sein. Kurz: wir fühlen uns einsam. Und das tut weh. 

Aus diesem Schmerz erwächst im günstigen Fall der Wille, seine ganzen Kräfte für sich einzusetzen, um wieder Verbindung zu anderen Menschen spüren zu können, im Idealfall auch die Sehnsucht, mit einem geliebten Partner zu verschmelzen.  

Wenn es ungünstig verläuft, neigen wir zu Resignation; der Organismus verfolgt damit die unbewusste Absicht, unsere Kräfte zu schonen: keine Abenteuer mehr mit ungewissem Ausgang! – so könnte man diesen Schutzimpuls salopp zusammenfassen.  Der Preis dafür zeigt sich als Sinnlosigkeit und innere Leere.

Der Vertrauensverlust hat natürlich einen klaren Grund und Auslöserden sexuellen Missbrauch oder die VergewaltigungDer Organismus musste eine extrem negative Erfahrung über sich ergehen lassen, und die will er keinesfalls wiederholen; koste es, was es wolle. Den Einsamkeitsschmerz nimmt er dafür eine ganze Weile lang in Kauf, denn der Schutz des Lebens rangiert immer an erster Stelle, noch weit vor unserem bewussten Willen. 

Dieser sinnvolle Zusammenhang kann nicht deutlich genug betont werden. Warum? – Weil er den betroffenen Menschen sehr gut hilft, die inneren seelischen Abläufe und damit sich selber zu verstehen. Wer sich klar gemacht hat, dass der Organismus in dieser Form absolut logisch und absolut sinnvoll auf eine Verletzung durch sexuelle Gewalt reagiert, kann wesentlich leichter den (sinnlosen) Kampf gegen das eigene Wesen und jegliche Form der Selbstverurteilung wesentlich leichter einstellen. Auf einen Nenner gebracht: Der Organismus reagiert körperlich und seelisch völlig normal auf eine Verletzung. Wohlgemerkt: Die Reaktion des Organismus ist normal, nicht die sexuelle Verletzung selber! Letztere muss glasklar verurteilt werden.

 3. Die hilfreichsten Therapien nach sexuellen Übergriffen

Als sehr hilfreich haben sich diese Therapieformen erwiesen:

• Aufstellung und Psychodrama nach Grön
• Therapie und Theater nach Hofmann
• Klopftechnik nach Gallo bzw. EFT
• Hypnotherapie
• Gestaltarbeit
• Weiterentwicklungen von NLP, EMDR und den Traumatherapie-Ansätzen von Peter Lewine und Michaela Huber
• Pseudoorientierung in Raum und Zeit nach Gunther Schmidt
• Selbsthypnose nach Bernhard Tränkle

Vor allem die Kombination dieser Methoden hat sich als sehr effektiv erwiesen. In der Valere Privatklinik  werden alle Ansätze praktiziert, d.h. für jeden Betroffenen wird individuell erarbeitet, welche dieser Konzepte am besten zur Anwendung kommen, um die Folgen der sexuellen Traumatisierung möglichst rasch, effektiv und nachhaltig wieder aufzulösen.

 4. Irrtümer zum Thema Traumatherapie

“In der Traumatherapie wird immer automatisch über das Trauma gesprochen, anstatt nur auf Wunsch des Betroffenen”

Das war lange Zeit Stand der Wissenschaft, hatte jedoch mehrere entscheidende Nachteile:  

a)  Es brachte die Patienten in eine peinliche und schambesetzte Situation: Um Hilfe zu erhalten, mussten sie sich erst einmal ausliefern, sich seelisch entblößen, ohne zu wissen, ob sie dem Behandler vertrauen konnten. Das schaffte von Anfang an ein Ungleichgewicht in der Therapie. So war kein Arbeiten auf Augenhöhe möglich.

b) Aus der Neurophysiologie mit den modernen Bildgebungsverfahren wissen wir seit über 10 Jahren, dass jeder ausgesprochene Satz, sogar jeder Gedanke, die dazu gehörigen Bilder im Gehirn (auf der Sehrinde) erzeugt. Das bedeutet, dass dem Ziel, die Vergangenheit ruhen zu lassen, direkt entgegengearbeitet wird.  Kurz: Je öfter wir einen Gedanken denken, umso höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass er noch öfter gedacht (und bildhaft erlebt) wird. So wird aber das Leiden eher noch verstärkt als vermindert.

“In der Traumatherapie muss ich stets die Vergangenheit durcharbeiten”

Auch das ist ein Irrtum, der sogar von einigen Kollegen noch nicht ausreichend berücksichtigt wird. Es gibt heute effektive Verfahren,  die eine gute Therapie ermöglichen, ohne (!) dass über Inhalte gesprochen wird.

“Eine Traumatherapie sollte öfter wiederholt werden”

Wer das (als Therapeut) ernst meint, hält nicht viel von seiner eigenen Therapie, vor allem nichts von deren Nachhaltigkeit. Aber genau das ist die Nagelprobe: Nur wenn die Traumatherapie nach einem sexuellen Übergriff nachhaltig wirkt, war es eine gute Therapie. 

Aber Achtung:  Das gilt nur für die Erlebnisse von sexueller Gewalt, wo die Tat und die Bedrohung in der Vergangenheit liegen und die Patient/innen heute noch unter ihren eigenen Gedanken und Bildern leiden – hier kann eine kompakte Traumatherapie tatsächlich dauerhaft Abhilfe schaffen. In den Fällen aber, wo die Betroffenen heute weiterhin bedroht werden, wird die Bedrohung ja wieder zur Gegenwart und vom Gehirn auch so verarbeitet.

“Ein Trauma durch sexuelle Gewalt kann nie abschließend behandelt werden”

Doch, kann es. Und das ist eine segensreiche Nachricht für alle traumatisierten Menschen. Dafür gibt es mittlerweile unzählige Studien und Beispiele. Siehe auch Punkt 3. 

 Ein weibliches Opfer von sexuellen Übergriffen sollte immer auch zu einer weiblichen Therapeutin gehen

Diese Meinung war tatsächlich lange verbreitet, denn früher spielte das Thema „Einfühlung“ oder „Solidarität“ eine große Rolle. Es war zuerst einmal wichtig gewesen, dass die Patientinnen sich verstanden fühlten – im Glauben, das Verstanden-Werden brächte dann schon alleine die Heilung hervor. Dieser Punkt hat sich aber über die Jahre als Irrtum herausgestellt. Denn verstanden zu werden, ist zwar eine gute Unterstützung für die Therapie, jedoch nicht die Therapie selber. In der modernen Traumatherapie geht es heute vielmehr um gedankliche Instrumente, die den Patientinnen helfen, nach einem Missbrauch oder einer Vergewaltigung besser mit sich selber zurechtzukommen. Und diese Instrumente können Männer grundsätzlich genauso gut vermitteln wie Frauen. 

(Die Erfahrung zeigt außerdem, dass Frauen gerade mit so heiklen Themen gerne zu männlichen Therapeuten gehen, weil mit denen offener zu arbeiten sei und die „Bemutterung“ durch weibliche Therapeutinnen wegfalle.)  

Eine Therapiegruppe sollte niemals gemischt sein (Trauma/nicht Trauma)

Auch hier ist die Zeit weiter gegangen. Das Thema „sexuelle Gewalt“ war lange nur hinter vorgehaltener Hand in der Öffentlichkeit angesprochen worden. Das war dann eine doppelte Bestrafung für die Opfer: Erstens durch das Unrecht selber, das geschehen war, und dann noch zusätzlich durch das Redeverbot: Als wären die Opfer Aussätzige, die gefälligst unter sich bleiben sollen. Dabei haben doch gerade sie unser Mitgefühl verdient. Es ist wunderbar zu erleben, wie Patient/innen ihr Selbstbewusstsein und ihre Selbstliebe wieder aufbauen, wenn sie die Akzeptanz und das Mitgefühl ihrer Mitmenschen erleben. Sie werden praktisch in die Mitte der Gesellschaft zurück geholt.

Ausnahme: Besonders große Schamgefühle – da kann es in der Anfangsphase der Traumatherapie sinnvoll sein, zusätzlich zur Gruppe einen monothematischen und damit geschützten Rahmen im Einzelgespräch anzubieten. 

Die Valere Privatklinik bietet grundsätzlich beides an: Einzelgespräche und Gruppentherapie. Die Patienten haben Mitspracherecht und gestalten ihren Therapieplan mit, so dass sie im Zweifelsfall auch selbst entscheiden können, wann und in welcher Form sie sich mit dem heiklen Thema anderen anvertrauen.

5. Häufige Symptome nach einem sexuellen Trauma

Menschen, die sexuell traumatisiert wurden, klagen in der Regel über mehrere der folgenden Symptome:

• Übererregbarkeit
• Reizbarkeit
• erhöhte Wachsamkeit (Hypervigilanz)
• erhöhte Schreckhaftigkeit
• Ein- und Durchschlafstörungen
• sozialer Rückzug
• Gefühl von Betäubtsein
• emotionale Stumpfheit
• Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen
• deutliche Stimmungsschwankungen
• Wiedererinnern des Traumas, oft zwanghaft in Form von Flashbacks
• Albträume
• Amnesien (Erinnerungslücken)
• emotionales Vermeidungsverhalten
• Entfremdungserleben
• sozialer Rückzug

Traumasymptome und -folgestörungen und Akute Belastungsreaktionen können auch bei psychisch sonst stabilen Menschen nach einer außergewöhnlichen seelischen Belastung auftreten. Ein psychisches Trauma kann als Erleben einer bedrohlichen Situation definiert werden, das mit Gefühlen von Hilflosigkeit und schutzloser Preisgabe einhergeht. Daraus resultiert nicht selten eine dauerhafte Erschütterung von Selbst-und Weltverständnis des Betroffenen.

Von einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) sprechen wir, wenn das eigene Leben oder des Leben anderer intensiv bedroht war, verbunden mit Schrecken und Hilflosigkeit. Dazu gehören auch lange persistierende Angst, Gewalterfahrung, Kontrollverlust oder Scham.

Wenn Sie sexuelle Gewalt erlitten haben, sei es als Missbrauch oder durch eine Vergewaltigung, und noch heute unter einem oder mehreren der aufgeführten Symptome leiden, scheuen Sie sich nicht:

Kontaktieren Sie uns JETZT, damit wir gemeinsam eruieren, auf welchem Weg Sie Ihre belastenden Folgeerscheinungen ein für allemal auflösen können,

rasch, effektiv und nachhaltig!

6.  Die innere Freiheit wiedererlangen

von….
… den Fesseln der Vergangenheit
… den quälenden Bildern
… Erinnerungen der Ohnmacht
… lästigen Alpträumen
… Scham und Erniedrigung

 für….
… eine harmonische und lustvolle Beziehung 
… ein selbstbestimmtes Leben
… Liebe zu sich und zu anderen
… Frieden mit dem eigenen Körper 

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